Selbstliebe beginnt, wo Egoismus aufhört

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Selbstliebe beginnt, wo Egoismus aufhört

Wer an sich denkt, ist egoistisch. Stimmt das?Diese Überzeugung kann sogar krank machen.

In diesem Artikel zeige ich Dir, wie wichtig es ist, an sich selbst zu denken. Ich werde Dir den Unterschied zwischen Selbstliebe und Egoismus aufzeigen.

Gemeinsam schauen wir was uns an, was uns manchmal daran hindern kann, uns mehr Selbstliebe entgegenzubringen.

Zudem erfährst Du 5 Gründe, wofür es sich lohnt, Selbstliebe zu entwickeln.

Definieren wir zuerst einmal die Begriffe Selbstliebe und Egoismus.

Selbstliebe

Es ist die Liebe,die Du Dir selbst als Person schenkst und die Art, wie Du Dich achtest und mit Dir selbst umgehst.

Selbstliebe entfaltet ein positives Verhalten gegenüber uns selbst und zeigt sich z.B. in der Art, wie wir mit unseren Schwächen und Fehlern umgehen.

Die Zuwendung für uns selbst ist die Basis, wie wir auch mit anderen umgehen. Du kennst bestimmt den Spruch aus der Bibel: „ Liebe den Anderen wie Dich selbst.“

Nur wer sich selbst liebt, kann andere wirklich lieben.

Ein Mensch, der sich selbst nicht wirklich liebt und achtet, verknüpft die Liebe, die er einem Menschen entgegenbringt an Erwartungen. Das Gegenüber soll uns dann das Gefühl geben, liebenswert zu sein. Ist dem nicht so, bezweifelt ein Mensch mit wenig Selbstliebe seinen eigenen Wert.

Ein Mensch mit Selbstliebe hingegen ist sich seines Wertes bewusst und erkennt auch den Wert des anderen an.
An dieser Stelle ist aber auch der Unterschied zwischen zwischen Selbstliebe und Selbstverherrlichung zu betrachten. Letzteres ist die Haltung eines egoistisch und narzisstischen Menschen.

Selbstliebe beeinflusst die Art, wie wir mit unseren Kindern umgehen

Gerade als Mutter ist es grundlegend, dass wir unseren Selbstwert erkennen und uns mit einer liebevollen und achtsamen Haltung begegnen, denn unsere Kinder lernen am Modell. Sie schauen es sich von uns ab und es beeinflusst natürlich auch die Art, wie wir mit unseren Kindern umgehen.

Wie erlebst Du das?

In der Pubertät fangen wir an, uns selbst in Frage zu stellen und die Art, wie wir bis dahin erzogen wurden.

Wir können unsere Kinder besser in ihren unterschiedlichen Phasen unterstützen, indem wir selbst einen achtsamen und liebevollen Umgang mit unseren eigenen Fehlern haben.

Egoismus

stellt die eigenen Interessen und den eigenen Nutzen ganz klar in den Vordergrund. Rein egoistisch denkende Menschen sind meist nur auf ihr eigenes Wohl bedacht und es fällt ihnen schwer, empathisch zu sein.

Reiner Egoismus begrenzt

Anders denkende Menschen können von egoistischen Menschen auch als bedrohlich wahrgenommen werden, da sie das eigene Weltbild in Frage stellen.

Als Mutter einen ausgeprägten Egoismus zu haben, eine starke ICH- Bezogenheit, kann zu Spannungen und Konflikten mit den Kindern führen. Fordert ein Kind Aufmerksamkeit und bekommt diese nicht, da die Mutter großteils ihr eigenes Ego in den Vordergrund stellt, reagieren Kinder z.B. aufmüpfig. Unser Ego, ist unsere ICH- Wahrnehmung. Das eigene Ego fühlt sich manchmal gekränkt, wenn es scheinbar nicht um uns geht und nimmt manches zu persönlich.

Kennst Du das?

Als Mama dürfen wir lernen unser eigenes Ego liebevoll zu erkennen und anzunehmen.

So wie wir dann auch manchmal zu unseren Kindern sagen:„ Moment es dreht sich gerade nicht alles um Dich.“,so dreht sich aber auch nicht alles um uns. Wir dürfen liebevoll annehmen, dass wir als Mama die wichtige Gabe brauchen, die Bedürfnisse unserer Kinder zu sehen. Gleichzeitig ist es gut eine gesunde Portion Ego zu haben, um die eigenen Bedürfnisse zu sehen und zu sagen: „Ich nehme mir nun bewusst Zeit für mich.“

Gerade in den ersten Lebensjahren ist unser Kind auf uns angewiesen und als Mutter stellen wir meist unsere Bedürfnisse hinten an. Dies bedeutet jedoch nicht, dass wir uns selbst aufgeben müssen. Mit einer guten Portion Selbstliebe können wir gut annehmen, mal unwichtig zu sein, ohne uns unwichtig zu fühlen.

5 Gründe, wofür es sich lohnt, Selbstliebe zu entwickeln:

1. Du lernst Deine Gedanken und Gefühle zu akzeptieren

2. Du achtest Deinen Körper

3. Du redest positiv über Dich und andere

4. Du glaubst an Deine Stärken

5. Du bist dankbar für Dein Leben

Fazit

Selbstliebe ist der Nährboden für alle Beziehungen in unserem Leben, allen voran die Beziehung zu uns selbst. Wir können in anderen nur erkennen, was wir in uns finden. Wir können anderen nur etwas geben, was in uns vorhanden ist. Achte und liebe Dich!

Stell Dir vor, jeder Mensch würde in sich mehr Liebe finden,
was glaubst Du:
Wie würde unser Miteinander aussehen?

Meine Empfehlung

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