Die 7 häufigsten Fehler von Müttern

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Die 7 häufigsten Fehler von Müttern

Egal, wie sehr wir uns anstrengen als Mama, wir machen alle Fehler. Es ist nicht schlimm, Fehler zu machen. Besser ist es, daraus zu lernen und am besten ist es, es beim nächsten Mal besser zu machen.

Zuallererst ist es wichtig einen Fehler, das Fehlen einer Erkenntnis, als solchen zu entlarven, um es dann verändern zu können.

In diesem Artikel stelle ich Dir die 7 häufigsten Fehler vor.

1. Aufopferung

Es ist ein sich selbst schädigendes Verhalten, zu denken, wir müssten uns für unsere Familie aufopfern. Mal ehrlich, wer hat etwas davon, wenn wir als Mama auf unseren letzten Kraftreserven daherkommen. Unsere Familie sicherlich nicht.

Forschen wir etwas nach in der Geschichte, so finden wir in unserer geschichtlichen Vergangenheit viele Beispiele, wodurch dieses Denken einer Mütter-Ideologie entstand. So war z.B. die Rolle einer Frau in Zeiten des Nationalsozialismus die der Mutter, um zur Vermehrung der arischen Rasse beizutragen. Frauen wurden vom Staat in diese Rolle gedrängt.
Die Mutter war ganz der Aufgabe verschrieben, für die Familie dazu sein.
Es wurde vorgegeben, wie eine Mutter zu sein hat.

Diese und andere alte Denkmuster, die mitunter durch die Gesellschaft so geprägt wurden, sind teilweise noch tief in den nachfolgenden Generationen verankert.
Dieses Denken ist jedoch heute nicht mehr zeitgemäß.

Wie hast Du das bei Deiner Mutter erlebt?
Oder auch bei Deiner Oma?
Wie denkst du darüber?

2. Übertriebene Wichtigkeit

Du stimmst mir bestimmt zu, gerade in der Anfangszeit, wenn wir Mutter werden, rücken unsere eigenen Bedürfnisse ziemlich in den Hintergrund. Wir müssen uns erst einmal zurechtfinden mit den Aufgaben und der ständigen Abhängigkeit, welche ein Kind mit sich bringt.

Ich weiß noch, wie ich bei meinem ersten Sohn sehr großen Respekt vor der Aufgabe, Mutter zu sein, hatte.

Mütter, welche sich schon vor der Geburt des Kindes einen genauen Plan zurechtgelegt haben, wie alles zu sein hat und laufen soll, merken bald, dass eine wichtige Eigenschaft als Mutter Flexibilität ist.

Wer sich selbst und die eigenen Vorstellungen zu wichtig nimmt, einen Hang zum übertriebenen Perfektionismus hat, immer Recht behalten will, der steht sich mit dem eigenen Ego manchmal selbst im Weg.

Wie siehst Du das?

3. Wenig Selbstachtung

Viele Mütter sind sehr altruistisch veranlagt, was zur Folge hat, dass sie immer für andere da sind, aber sich selbst dabei vergessen.
Möglicherweise hängt dies mit dem eigenen Selbstwertgefühl zusammen, welches sich über die Anerkennung Anderer definiert.

Nur ist es leider so , dass Andere uns nie wirklich das Gefühl geben können, wertvoll zu sein, wenn wir es selbst nicht wirklich glauben und in uns spüren.

Wir begeben uns dann in eine Abhängigkeit von Erwartungen, dass Andere mit ihrem Verhalten maßgeblichen Einfluss darauf haben, wie wir uns fühlen.
Bleibt die Anerkennung aus, sinkt die Selbstachtung.

Wie zeigst Du Dir selbst, dass Du Dich achtest?

4. Kindern Aufgaben abnehmen

Ganz ehrlich, da bin ich manchmal etwas egoistisch.

Warum soll ich meinen Kindern alles abnehmen, ihnen z.B. ihre Sachen hinterherräumen?

Die Selbstständigkeit unserer Kinder fördern wir nur, wenn sie, ihrem Alter entsprechend, Aufgaben und Verantwortung übernehmen.

Manchmal neigen wir Mütter dazu zu denken:
„Jetzt mache ich das schnell selbst, dann ist es erledigt.“

Wer sich denkt, damit ist es leichter, hat es nachher schwerer. Wir erziehen unsere Kinder damit zur Bequemlichkeit.
Natürlich brauchen wir eine gewisse Toleranz gegenüber des Ergebnisses, wenn wir unseren Kindern Aufgaben übertragen, doch mit etwas Übung steht z.B. nach dem Ausräumen der Spülmaschine auch alles so im Schrank, wie wir es gerne vorfinden.

Wie fällt es Dir leicht, Aufgaben und Verantwortung abzugeben?

Im Coaching arbeite ich mit Müttern daran, wie wir unseren Mama-Alltag mit mehr Leichtigkeit meistern.

5. Keine Zeit für sich selbst nehmen

In den Köpfen mancher Mütter ist es vielleicht so verankert oder es wird manchmal gesellschaftlich so dargestellt, sich Zeit für sich zu nehmen, wäre egoistisch. Tatsächlich ist es genau das Gegenteil.

Gerade weil wir für unsere Lieben da sein wollen, ist es wichtig, unsere Kraftreserven aufzutanken.

Wer sagt denn, nur weil wir Mama sind, müssen wir immer auf Abruf bereit sein?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wenn wir uns auch mal rausnehmen, können andere in der Familie übernehmen, was z.B. auch wieder die Selbstständigkeit der Kinder fördern kann.

Hast Du Lust auf Zeit für Dich, da hätte ich Dir ein paar schöne Angebote?!

Nimmst Du Dir regelmäßig Auszeiten?

6. Immer nett sein zu wollen

Kennst Du das? Erst bittest Du Dein Kind freundlich um etwas, wenn sich nichts tut, sagst Du es ein weiteres Mal. Wenn sich weiter nichts tut, wird die Stimme bestimmend und gereizt.

„Aber wir sollen doch immer nett bleiben“. Ja eigentlich schon.

Verstehe mich bitte richtig.Es ist natürlich ein Unterschied, ob wir unsere Kinder anbrüllen oder mit klarer und deutlicher Stimme eine Anweisung geben.

Kinder reagieren einfach manchmal nicht auf eine Anweisung mit unklarer
„Sing-Sang-Stimme“.

Die Stimme hat dabei manchmal so einen Unterton der sagt:
„Wenn Du willst, dann räume auf, wenn nicht dann eben nicht “
Und was macht dann unser Kind? Es entscheidet sich vielleicht für das nicht.
Meiner Meinung nach brauchen wir Mütter nicht immer alles lieb und nett sagen.
Es ist nur grundlegend wichtig, Respekt zu bewahren, wenn wir klare Anweisungen geben und es deutlich sagen.

Wie denkst Du darüber?

7. Perfektionismus

Perfektionsmus ist nicht per se schlecht. Er treibt uns an, die bestmöglichen Leistungen abzurufen und hervorzubringen. Die Tücke am Perfektionismus ist es jedoch, darauf zu schauen, was letzten Endes fehlt.
Das ist der Aspekt, der uns krank macht und auslaugt.

Wer bestimmt, was perfekt ist?

Fazit

Alle Mütter machen Fehler. Manchmal erkennen wir den Fehler nicht, weil uns eine Erkenntnis fehlt. Für mich sind Fehler Orientierungshilfen, um Dinge in unserem Leben zu verbessern. Immer dann, wenn uns etwa bewusst ist, können wir es verändern. Und manchmal brauchen wir eben Fehler, um zu erkennen, wie wir positive Veränderungen in unserem Leben hervorrufen:

Mut zur Fehlerfreundlichkeit!

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