Kennst Du Dein WARUM?

Kennst Du Dein WARUM?

Warum tust Du was Du tust? Spürst Du Begeisterung bei dem was Du machst? Macht es Sinn für Dich?

Immer, wenn wir von etwas begeistert sind und einen Sinn darin erkennen, fällt es uns leichter uns zu motivieren und mit Schwierigkeiten umzugehen.
In diesem Artikel möchte ich mein WARUM mit dir teilen.

16 Jahre ist es her seit in diesem Bauch mein erster Sohn heranwuchs. Ich hatte nie wirklich den Plan mal Mutter zu werden. Ich dachte immer Mutter zu sein bedeutete sich selbst und sein eigenes Leben aufzugeben. Ich war viel zu wild und freiheitsliebend, als dass ich mir wirklich vorstellen konnte das alles aufzugeben. Das Bild was ich von einer Mutter hatte war natürlich durch das meiner eigenen geprägt.

Wie hat Dich Dein Mutterbild geprägt?

Ich bin als Jüngste von 6 Kindern in einer liebevollen Familie aufgewachsen. Meine Mutter war mit Leib und Seele Mutter und wollte das auch immer sein…sie hat alles für uns gegeben. Doch genau darin sah ich den Knackpunkt. In mir entstand ein Bild, dass Mutter zu sein bedeutet kein Recht mehr darauf zu haben etwas nur für sich zu machen. Keine Zeit mehr für sich zu haben.

Mutter zu sein bedeutet, keine Zeit mehr für sich zu haben. Stimmt das?

Als ich 10 Jahre alt war ging meine Familie durch schwierige Zeiten. Wir hatten große finanzielle Probleme. An den Augen meiner Eltern, vorallem meiner Mutter, sah ich immer wie traurig sie waren, hätten sie uns doch gerne alle Wünsche erfüllt. Ich hatte das Gefühl, somit opferte meine Mutter sich noch mehr auf für uns.

Ich dachte mir, das mache ich mal anders..…

Ich reiste knapp 4 Jahre durch die Welt und genoss meine Freiheit und Unabhängigkeit und liebte das Abenteuer. Gleichzeitig spürte ich eine Sehnsucht eine erfüllende Aufgabe in meinem Leben finden zu wollen.

Vor 16 Jahren war ich mit meinem damals Freund, heute Mann, in Australien auf Reisen. Wir kannten uns schon aus Schulzeiten und merkten bald auf unserer 1-jährigen Reise, dass wir zusammengehörten. So kam es dann, dass ich schwanger wurde….

Als ich es erfuhr war ich einerseits glücklich und gleichzeitig kamen mir all die Bilder und Überzeugungen vor Augen, die mich soweit geprägt hatten….

Alles aufgeben??!!

Ich brauchte meine Zeit, doch dann begriff ich, dass ich dabei war mich auf das wildeste Abenteuer einzulassen was das Leben uns bietet…einem Mensch das Leben zu schenken und ihn zu begleiten in sein eigenes Leben.❤️

Im 6. Monat schwanger kamen wir dann nach Deutschland zurück.
Wir hatten das Bedürfnis unser Kind da großzuziehen, wo unsere Wurzeln sind.

Ich spürte intuitiv, dass das die Aufgabe war, nach der ich mich sehnte.

Diesem 1. Kind sind dann im Laufe der Jahre 3 weitere Kinder gefolgt.

Was für ein Abenteuer!

Ich bin nun seit knapp 16 Jahren Mutter. Ich weiß zu schätzen was meine Mutter, aber auch natürlich mein Vater, für uns getan hat. Sie haben mir gezeigt was es bedeutet für das, was wir lieben, das Beste zu gegeben.

Eine wichtige Lektion, die ich zudem, durch die Erfahrung Mutter zu sein, lernen durfte:

Kinder zu haben bedeutet nicht auf etwas verzichten zu müssen, sondern vielmehr etwas zu gewinnen. Zeit effektiver zu nutzen und sich Zeit bewusst zu nehmen.

Was bedeutet Kinder zu haben für Dich?

Ich kann mich als Mutter eine Zeit lang zurücknehmen, wenn es die Situation erfordert, jedoch um kraftvoll für meine Kinder dazu sein, ist es wichtig auch die eigenen Bedürfnisse zu achten und mir Zeit zu nehmen.

Möchte ich, dass meine Kinder lernen auf sich zu achten, darf ich es ihnen vorleben, damit sie eine Vorstellung davon bekommen, wie sie sich verhalten könnten, um sich zu achten.

Es ist leicht sich selbst zu vergessen, für die, die wir lieben.
Doch genau darin liegt die Erkenntnis.

Vergessen wir uns selbst,
geht uns schneller die Kraft aus.

Anhand des Beispiels einer Stewardess ist es gut zu erklären, was ich damit meine.
Bei einem Flugzeugabsturz muss die Stewardess immer sich selbst zuerst die Sauerstoffmaske aufsetzen, um allen anderen helfen zu können.

Nun braucht es hoffentlich keine Extremsituation, um das zu erkennen.

Denken wir als Mutter auch an uns selbst, sind wir kraftvoller und ausgeglichener im Umgang mit unseren Lieben und gestärkter für die Herausforderungen des Alltags.
Es ist kein Egoismus, sondern Achtung vor sich selbst, sich um sich zu kümmern. Mit dem Ziel für die Familie da sein zu können.

Das ist mein WARUM.

Ich liebe es Mutter zu sein, mit allen Höhen und Tiefen. Ich weiß wie anstrengend es sein kann. Aus eigener Erfahrung kann ich nachvollziehen, wie sich unsere Ausgeglichenheit auf unseren Mama- Alltag auswirkt.

Ebenso liebe ich meine Arbeit als Trainerin und Coach für Mütter.
Ich stelle immer wieder fest, wie schwer es Mütter manchmal fällt, sich selbst wirklich anzuerkennen und zu wissen gut genug zu sein, ohne perfekt sein zu müssen.
Es ist enorm was Mütter alles leisten und deshalb umso wichtiger, sich etwas Gutes zu tun, um ausgeglichen zu sein.

Warum tue ich was ich tue?

Weil ich Mütter erinnern möchte, wie wertvoll sie sind und wie wichtig es ist sich etwas zu gönnen und für sich zu tun, um gestärkt zu bleiben und für unsere Lieben da sein zu können!

Warum tust Du was Du tust?

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